Eine Johnson & Johnson Impfdosis (Foto: Unsplash /  Mika Baumeister)

Saarland prüft 2G-plus-Ausnahmen für Janssen-Geimpfte

  24.01.2022 | 12:35 Uhr

Das Saarland prüft derzeit eine Übergangsregelung für Menschen, die mit dem Impfstoff Janssen von Johnson&Johnson geimpft wurden. Für sie gilt seit der vergangenen Woche die zweite Impfung nicht mehr als Boosterimpfung. Das hatte zu viel Unmut geführt, auch der Dehoga kritisierte die Entscheidung.

Im Saarland sind nur Geboosterte von der Testpflicht bei der 2G-Plus-Regelung ausgenommen. Geimpfte mit dem Vakzin von Johnson & Johnson zählen im Saarland, wenn sie bislang zwei Impfungen erhalten haben, nur noch als grundimmunisiert. Für sie gilt seit vergangener Woche wieder eine Testpflicht, was für viel Kritik gesorgt hatte – unter anderem auch von Seiten des Hotel- und Gastättenverbandes Dehoga.

Saarland prüft Ausnahmen

Das könnte sich möglicherweise aber ändern. Das Gesundheitsministerium teilte auf SR-Anfrage mit, man prüfe im Rahmen der Überarbeitung der Coronaverordnung , ob Ausnahmen von der Quarantäne- und 2G-Plus-Regel festgelegt werden können.

In anderen Bundesländern gibt es bereits weitere Ausnahmen von der 2G-Plus-Regelung. In Rheinland-Pfalz beispielsweise entfällt die Testpflicht nicht nur für Geboosterte, sondern für alle, deren zweite Impfung nicht länger als drei Monate zurückliegt.


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