Autonomes Fahren demonstriert Continental am 13.09.2017 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main Autonomes Fahren demonstriert Continental am 13.09.2017 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main  (Foto: dpa/Arne Dedert)

Selbstfahrende Buslinie im Grenzverkehr?

  01.06.2020 | 15:23 Uhr

Mit einem automatisierten elektrischen Minibus zur Arbeit? Das könnte in der Grenzregion zukünftig möglich sein. Im Rahmen des grenzüberschreitenden Projekts "Terminal" soll ein solcher Minibus unter realen Verkehrsbedingungen getestet werden. Eine Umfrage soll zudem klären, ob die Bürger der Großregion selbstfahrende Fahrzeuge im grenzüberschreitenden Pendelverkehr nutzen würden.

Das Ziel des Pilotprojekts ist es, den grenzüberschreitenden Pendlerverkehr mithilfe von selbstfahrenden Fahrzeugen zu verbessern. Wichtig sei dabei aber auch die Bereitschaft der Pendler, selbstfahrende Angebote zu nutzen. Das saarländische Verkehrsministerium, das ebenfalls an dem Projekt "Terminal" beteiligt ist, ruft die Bürger deshalb dazu auf, sich an der Umfrage zur Mobilität der Zukunft zu beteiligen.

Umfrage über Webmaske

Gerade in der Großregion gebe es ein hohes Verkehrsaufkommen. Projekte wie "Terminal" seien deshalb eine wertvolle Ergänzung zum vorhandenen Angebot im grenzüberschreitenden Verkehr. "Damit das gelingen kann, brauchen wir verlässliche Aussagen über das bisherige Mobilitätsverhalten der Menschen in der Großregion und darüber, welche Ansprüche sie an ein autonomes, grenzüberschreitendes Verkehrsangebot haben", so Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD).

Die Umfrage erfolgt anonym online. Hier geht es direkt zur Umfrage. Die Fragen richten sich an das individuelle Mobilitätsverhalten abhängig von Wohnort und Berufssituation.

Projekt noch bis 2021

Das Projekt Terminal (auTomated ElectRic Minibus INterregionAL) ist ein Pilotprojekt im Rahmen des deutsch-französisch-luxemburgischen Testfelds für automatisiertes und vernetztes Fahren. Es läuft unter der Leitung der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes von 2019 bis 2021. Gefördert wird das Projekt durch das europäische Förderprogramm Interreg VA Großregion mit rund 1,84 Millionen Euro sowie durch das saarländische Verkehrsministerium mit rund 483.000 Euro.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 01.06.2020 berichtet.

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