Eine Person wird gegen Covid-19 geimpft. (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Sebastian Willnow)

Priorisierte sollen weiter bei Terminvergabe bevorzugt werden

  27.05.2021 | 16:38 Uhr

Bundesweit soll die Impfpriorisierung am 7. Juni wegfallen. Doch auch danach sollen Menschen, die einer Priorisierungsgruppe angehören, weiterhin bei der Terminvergabe bevorzugt berücksichtigt werden. Das stellte das saarländische Gesundheitsministerium in einer aktuellen Erklärung klar.

Ab dem 7. Juni soll sich bundesweit jeder für eine Corona-Impfung anmelden könen. Ärzte befürchten schon jetzt einen wahren Ansturm auf ihre Praxen. Doch bevor Menschen, die keine Priorisierung haben, einen Termin bekommen, sollen erst die Personen bedient werden, die einer der Priorisierungsgruppen 1 bis 3 angehören, so Gesundheitsministerin Monika Bachmann.

Dies gelte auch für priorisierte Menschen, die sich erst spät zur Impfung entschieden hätten. Sie sollten vor Nicht-Priorisierten mit Terminen versorgt werden. Damit halte man sich an die "Vorgabe der STIKO, alle Personen priorisiert zu schützen, die den Schutz möchten und am dringendsten benötigen", so Bachmann.

Entscheidung nach ärztlichem Ermessen

Auch die Kassenärztliche Vereinigung empfiehlt ihren Ärzten, den Priorisierten auch nach Wegfall der Priorisierung bei der Terminvergabe Vorrang einzuräumen. KV-Vorstand Joachim Meiser betonte zudem, Entscheidungen über die Terminvergabe würden nach ärztlichen Ermessen getroffen.

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