Symbolbild: Polizei (Foto: SR / Felix Schneider)

Sicherheitskräfte sehen sich für Omikron-Welle gewappnet

Thomas Gerber   05.01.2022 | 18:40 Uhr

Saar-Innenminister Bouillon sieht die kritische Infrastruktur für eine Omikron-Welle gut gewappnet. Polizei, Feuerwehren und Rettungsdienste bereiteten sich seit Längerem auf mögliche Infektionen und Ausfälle vor.

Um die kritische Infrastruktur vor Ausfällen bei einer möglichen Corona-Welle zu bewahren, hat das Saarland verschiedene Maßnahmen ergriffen. So wurden den Landkreisen mehr als 40.000 Corona-Schnelltests zur Verfügung gestellt. Damit sollen insbesondere die freiwilligen Feuerwehren vor Ort versorgt werden.

Mit FFP2-Masken und Impfaktionen seien die Hilfskräfte zudem so weit wie überhaupt möglich vor dem Virus geschützt worden, sagte Innenminister Klaus Bouillon (CDU).

95 Prozent Impfquote bei Polizei

Bei der Landespolizei liegt die Quote der vollständig Geimpften bei 95 Prozent. Unter den 3000 Bediensteten sind nur rund ein Dutzend mit dem Virus infiziert.

Um einen Ausfall ganzer Dienstgruppen zu verhindern, sind wie im vergangenen Jahr wieder sogenannte Kohorten-Modelle in Planung. Die Beamten machen dabei möglichst immer mit denselben Kolleginnen und Kollegen Dienst. Zudem gibt es zwei kostenlose Selbsttests pro Woche, bei größeren Einsätzen wird extra getestet.

Verordnung für Rettungsdienste

Um bei der besonders kritischen Infrastruktur, den Rettungsdiensten, den Betrieb aufrechtzuerhalten, hat der Ministerrat eine Verordnung verabschiedet. Bei personellen Engpässen können dann beispielsweise auch Ärzte ohne die Zusatzbezeichnung "Notfallmedizin" in den Rettungswagen eingesetzt werden.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 05.01.2021 berichtet.

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