Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Bundesministerin der Verteidigung, nimmt an der Sondersitzung des Verteidigungsausschusses des Bundestags teil.  (Foto: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld)

Bundeswehreinsatz entscheidet über politische Zukunft von AKK

  23.08.2021 | 13:35 Uhr

Die frühere saarländische Ministerpräsidentin und Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer will ihre politische Zukunft vom derzeitigen Bundeswehreinsatz in Afghanistan abhängig machen. Sie kündigte an, nach Ende des Einsatzes Bilanz zu ziehen und persönliche Konsequenzen aus Fehlern zu ziehen.

Wenn diese Mission zu Ende sei, werde sie für sich selbst sehr genau überlegen, welche Verantwortung sie getragen habe, welcher Verantwortung sie gerecht geworden sei und welcher nicht und welche Schlüsse sie für sich persönlich daraus ziehe, sagte Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) gegenüber Bild TV. Was immer vor Ort passiere, sie halte den Kopf hin. Gleichzeitig wies Kramp-Karrenbauer aber auch darauf hin, dass sie sich derzeit zunächst auf die laufende Evakuierungsmission in Afghanistan konzentrieren werde.

Die Bundeswehr ist derzeit dabei Menschen aus Afghanistan auszufliegen. Auch die Saarlandbrigade beteiligt sich an der Evakuierung, die von deren Kommandeur, Jens Arlt, geleitet wird.

SR-Hauptstadtkorrespondent Uli Hauck zur politischen Lage von AKK und Maas
Audio [SR 3, Studiogespräch: Simin Sadeghi/Uli Hauck, 23.08.2021, Länge: 03:20 Min.]
SR-Hauptstadtkorrespondent Uli Hauck zur politischen Lage von AKK und Maas

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Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 23.08.2021 berichtet.

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