Die französische Nationalversammlung (Foto: Jeremy Lempin/EPA/dpa)

Deutsch-französisches Parlamentsabkommen beschlossen

Lisa Huth / Onlinefassung: Axel Wagner   11.03.2019 | 20:39 Uhr

Die französische Nationalversammlung hat ein deutsch-französisches Parlamentsabkommen beschlossen. Das der Initiator, der Forbacher Abgeordnete in der Nationalversammlung, Christophe Arend, mitgeteilt.

Der Beschluss betrifft das Saarland und das Departement Moselle direkt: Unter anderem wird die Versammlung aus 50 deutschen und französischen Parlamentariern sich über den Anhang des Vertrages von Aachen beugen: Bildung, Sprache, gemeinsame Gewerbezonen an der Grenze, vereinfachte Projekte. Aber auch: Stärkung des ICE-TGV-Verkehrs über Saarbrücken oder die Niedtalstrecke nach Luxemburg. So etwas hat es bislang noch nicht gegeben, schrieb Arend, dass zwei Parlamente sich zusammentun, um über grenzüberschreitende Themen zu sprechen.

Christophe Arend hatte dies ein Jahr lang gemeinsam mit französischen und deutschen Abgeordneten vorbereitet, darunter auch der saarländische Bundestagsabgeordnete Christian Petry (SPD). Dieser teilte mit, für ihn sei diese Abstimmung ein bewegender Moment gewesen. Der Bundestag seinerseits wird voraussichtlich am 21. März abstimmen, das erste gemeinsame Treffen soll dann am 25. März in Paris sein.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 11.03.2019 berichtet.

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