Schneeleoparden im Neunkircher Zoo (Foto: Nicole Hartmann/Zoo Neunkirchen/Pressefoto)

Pandemieplan für Tiere im Neunkircher Zoo

Sabine Neu   27.11.2020 | 15:12 Uhr

Der Zoo Neunkirchen trifft besondere Schutzmaßnahmen für seine Tiere in Corona-Zeiten. Wie der Tierarzt des Zoos auf SR-Anfrage mitteilt, folgt der Zoo hierbei einem Pandemieplan, der bereits Anfang 2020 ausgearbeitet wurde.

Der Pandemieplan sieht vor, dass der direkte Kontakt zu den Tieren vermieden wird und die Fütterungen ausschließlich indirekt erfolgen. Da besonders Menschenaffen gefährdet seien, trügen die Pfleger im gesamten Affenhaus FFP2-Masken, so Tierarzt Mark Alexander Eichelmann. Das Betreten des Affenhauses ist auch ausschließlich den Revier-Tierpflegern erlaubt.

In Saarbrücken keine besonderen Regeln

Im Saarbrücker Zoo gibt es keine besonderen Corona-Regeln. Direktor Richard Francke sagte dem SR, der direkte Kontakt mit den Tieren sei nie so nah, wie man es bei Haustieren kenne. Auch hier werde bei den Menschenaffen das Futter nicht mit der Hand gereicht, sondern im Gehege abgelegt. Auch beim Säubern der Gehege gebe es keinen persönlichen Kontakt. Daher müssten die Tierpfleger in Saarbrücken keine Masken tragen.

Für Besucher bleiben die Tierhäuser in beiden Zoos geschlossen. Veranstaltungen, wie zum Beispiel Weihnachtsmärkte, Kindergeburtstage oder Führungen finden nicht statt.

Ein Thema in der Nachrichtensendung "aktuell" im SR Fernsehen am 27.11.2020.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja