Symbolbild: Bushaltestelle (Foto: SR / Felix Schneider)

Weitere Millionenhilfen für Saar-ÖPNV

  13.07.2021 | 16:37 Uhr

Der Ministerrat hat den Rettungsschirm für den öffentlichen Personennahverkehr im Saarland erneut verlängert. Dadurch sollen die negativen Effekte der Corona-Pandemie überwunden werden. Außerdem wurde der neue Verkehrsentwicklungsplan verabschiedet.

Wenige Fahrgäste, wenige Reisen - die Corona-Pandemie macht dem öffentlichen Nahverkehr im Saarland weiter zu schaffen. Der Ministerrat hat deshalb beschlossen, dass der Rettungsschirm wie zuletzt im März verlängert wird.

Dadurch sollen unter anderem die fehlenden Einnahmen ausgeglichen werden. Insgesamt stellt der Bund für das Saarland 7,7 Millionen Euro bereit. Bundesweit sind es bis zu eine Milliarde Euro.

Weiterhin mehr Schulbusse

„Wir brauchen aber auch nach der Pandemie einen funktionierenden ÖPNV. Er ist nicht nur Teil der Daseinsvorsorge, sondern auch ein wesentlicher Pfeiler der Verkehrswende und spielt eine entscheidende Rolle, damit wir unsere Klimaschutzziele erreichen können“, betonte Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD).

Das Förderprogramm sieht auch vor, dass die Verstärkerbusse für Schülerinnen und Schüler bis Ende 2021 eingesetzt werden sollen. Im Saarland sind dafür Busse aus der Reisebranche unterwegs, die während der Pandemie starke Einbußen hinnehmen mussten.

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Verkehrsentwicklungsplan beschlossen

Der Ministerrat hat außerdem die finale Version des Verkehrsentwicklungsplans für den ÖPNV beschlossen. Dieser kann nun umgesetzt werden.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 13.07.2021 berichtet.

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