Schweinehälften passieren ein Kontrollterminal in einem Schlachthof. (Foto: picture alliance / Ingo Wagner/dpa)

Kontakt mit Beschäftigten in Fleischbranche schwierig

Karin Mayer   07.08.2020 | 08:27 Uhr

Die Beratungsstelle für Wanderarbeiter und die Gewerkschaft NGG versuchen weiter, Kontakt mit Werkvertragsmitarbeitern in der Fleischindustrie aufzunehmen. Am frühen Freitagmorgen haben sie deshalb vor dem Werkstor von Schwamm & Bard in Saarbrücken Flugblätter verteilt.

Es gehe darum, die Beschäftigten über ihre Rechte aufzuklären, sagte Heiner Weber von der Beratungsstelle Wanderarbeiter. Es sei nach wie vor schwer, persönlichen Kontakt mit den Menschen aus Rumänien und Bulgarien aufzunehmen.

Zum Schichtwechsel seien vier vollbesetzte Kleinbusse angekommen. Die Beschäftigten hätten keinen Mundschutz getragen. 

Beschäftigte fragen nach Beratungsstelle

Mark Baumeister von der Gewerkschaft NGG sagte, er sei überrascht, wie verzweigt das System sei. Es seien auch Menschen aus Polen und Ungarn zur Arbeit gekommen. Einige hätten gezielt nach dem Kontakt zur Beratungsstelle für Wanderarbeiter gefragt. 

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 07.08.2020 berichtet.

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