Zusammengestellte Stühle, Tische und Schirme (Foto: picture alliance/dpa | Oliver Berg)

NGG fordert erhöhtes Kurzarbeitergeld

  04.12.2021 | 14:03 Uhr

Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) fordert die Fortführung des erhöhten Kurzarbeitergeldes über den 31. Dezember 2021 hinaus. Geschäftsführer Baumeister betonte, dass sich die wirtschaftliche Lage für die Gastronomie und Hotels derzeit wieder verschärfe.

Durch die Verschärfung der Zugangsbeschränkung für gastronomische Betriebe und Hotels kommt es in vielen Betrieben zu einer Verschärfung der wirtschaftlichen Lage, so die Einschätzung der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG). Wegen abgesagter Weihnachtsfeiern und Veranstaltungen im umsatzstärksten Monat sowie Übernachtungsstornierungen würden viele Betriebe erneut Kurzarbeit anmelden.

Die Gewerkschaft fordert deshalb die Fortführung des erhöhten Kurzarbeitergeldes über den 31. Dezember 2021 hinaus. „Wir tragen die verschärften Corona- Schutzmaßnahmen mit“, so Mark Baumeister, Geschäftsführer der NGG-Region Saar. Auch im Saarland seien viele tausend Beschäftigte in andere Branchen abgewandert. Die Betriebe stünden erneut mit dem Rücken an der Wand.

„Wir fordern daher die saarländische Landesregierung auf, sich für eine Verlängerung der erhöhten Kurzarbeitergeldzahlung auf bis zu 87 Prozent über den 31. Dezember 2021 hinaus einzusetzen", sagte Baumeister. Dazu gebe es keine Alternative.

Dehoga fordert Hilfen

Bereits am Freitag hatte der saarländische Dehoga für die Gastronomie und Veranstaltungsbranche staatliche Hilfen gefordert. Beide Branchen seien am Ende und fürchteten um ihre Beschäftigten.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 04.12.2021 berichtet.

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