Beschäftigte aus Hotels und Gaststätten haben am 5. Dezember in Saarbrücken demonstriert. (Foto: Karin Mayer / SR)

NGG demonstriert in Saarbrücken

Karin Mayer   05.12.2020 | 16:48 Uhr

Die Gewerkschaft NGG fordert eine schnelle Auszahlung der Novemberhilfen für die Gastronomie und ein Mindestkurzarbeitergeld von 1200 Euro. Dafür haben rund 80 Beschäftigte unter strengen Corona-Bedingungen auf dem Tiblisser Platz demonstriert.

Für Mark Baumeister steht fest: die Beschäftigten aus der Gastronomie brauchen schnelle Hilfe. Sie können derzeit vom Kurzarbeitergeld nicht leben. Es müsse auf 100 Prozent aufgestockt werden. Die NGG fordert eine Soforthilfe von 1000 Euro für die Beschäftigten.

Protest-Kundgebung der NGG in Saarbrücken
Video [SR Fernsehen, (c) SR, 05.12.2020, Länge: 02:05 Min.]
Protest-Kundgebung der NGG in Saarbrücken

 

NGG ruft zu Kundgebung in Saarbrücken auf
Audio [SR 3, Karin Mayer, 05.12.2020, Länge: 00:51 Min.]
NGG ruft zu Kundgebung in Saarbrücken auf

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Josefine Ortleb sagte, die Löhne in der Gastronomie müssten besser werden. 60 Prozent von wenig sei eben sehr, sehr wenig und reiche nicht zum Leben. Den Lockdown in der Gastronomie im November bedauerte sie, im Bundestag habe sie die Regelung aber mitgetragen.

Thomas Lutze, für die Linke im Bundestag, sagte dagegen, die Schließung in der Gastronomie sei nicht nachvollziehbar und unnötig. Die Krise dürfe nicht alleine zulasten der Beschäftigten gehen. 

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 05.12.2020 berichtet.

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