LSVS-Mitgliederversammlung stellt Weichen für die Zukunft  (Foto: SR)

LSVS will Mittel künftig anhand fester Regeln verteilen

Stefan Hauch   30.11.2022 | 10:06 Uhr

Die Mitgliederversammlung des Landessportverbandes hat einen neuen Schlüssel zur Verteilung der Zuschüsse an die Verbände im Saarland beschlossen. Zudem wurde erneut über einen Mitgliedsantrag des Deutschen Alpenvereins beraten.

Es ist eines der wichtigsten Projekte der neuen Führung des Landessportverbandes (LSVS): Nachdem die Mittel über Jahrzehnte ohne wirkliche Regeln an die Fachverbände verteilt wurden, soll ab kommendem Jahr alles anders werden. An der Neuordnung, die mehr Transparenz bringen soll, wurde ein Jahr intensiv gearbeitet.

Demnach wird das Geld, ingesamt 2,9 Millionen Euro, künftig anhand eines Kriterienkataloges verteilt, der die Anzahl der Mitglieder und Ehrenamtler, die Aktivitäten und einige weitere Eckpunkte eines Verbandes gewichtet. Dabei wird es Gewinner und Verlierer geben. Der größte Verband zum Beispiel – die Fußballer – wird weniger bekommen, die Turner dagegen mehr.

Darüber hinaus soll ein Härtefonds eingerichtet werden, um Verbände zu unterstützen, die die Reform besonders heftig trifft.

Mitgliedsantrag des Deutschen Alpenvereins

Abgelehnt wurde bei der Mitgliederversammlung bereits zum zweiten Mal der Antrag des Deutschen Alpenvereins, als neues Mitglied des Sportverbandes im Saarland Fuß zu fassen. Im Saarland bleibt damit der Saarländische Bergsteiger- und Skifahrerbund auch für das olympische Klettern zuständig.

Weitere Themen im Saarland


Urteil im Kusel-Prozess
Lebenslange Haft für Andreas S.
Fünf Monate nach dem Prozessauftakt und zehn Monate nach der Tat bei Kusel ist der 39-jährige Hauptangeklagte Andreas S. wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest.


Entscheidung gefallen
GIU-Aufsichtsrat stellt Geschäftsführer Welker frei
Der ins Visier der Staatsanwaltschaft geratene Geschäftsführer der Saarbücker GIU, Martin Welker, wird vom Dienst freigestellt. Dies hat der Aufsichtsrat der städtischen Gesellschaft am Dienstagabend in einer nicht öffentlichen Sondersitzung beschlossen.


Sechs Fälle in Saarbrücken
Umweltaktivisten ließen wohl Luft aus SUV-Autoreifen
Nachdem es zuvor Fälle in Berlin, Bonn und Hannover gegeben hatte, sind nun auch SUV-Besitzer in Saarbrücken betroffen: Aus ihren Autoreifen wurde offenbar aus Protest Luft gelassen, um auf die hohen CO2-Emissionen von SUVs aufmerksam zu machen.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja