Ein Metallkreuz steht während eines Gottesdienstes im Dom in Trier.  (Foto: dpa/Harald Tittel)

Neue Pfarrer für Großpfarreien benannt

Oliver Buchholz / Thomas Braun   18.09.2019 | 15:05 Uhr

Das Bistum Trier hat die ersten neuen Pfarrer für die Großpfarreien benannt, die zum 01.01.2020 die Leitung übernehmen. Auch die Leitungsteams von fünf saarländischen Pfarreien stehen fest.

Der künftig größten Pfarrei Deutschlands, Saarbrücken, wird ab 2020 Pfarrer Clemens Grünebach vorstehen. Der Großpfarrei gehören dann rund 99.000 Katholiken an. Clemens Grünebach hat sich zuletzt eine Auszeit genommen, davor war er Dechant in Hermeskeil. Er war an der Umstrukturierung des Bistums Trier maßgeblich beteiligt und hat die neuen Zuschnitte der Pfarreien vorgenommen.

Video [aktueller bericht, 18.09.2019, Länge: 3:10 Min.]
Ärger wegen Pfarreien-Reform und Pfarrer-Versetzungen

Fünf Leitungsteams stehen fest

Auch die Leitungsteams der neuen Großpfarreien St. Wendel, Tholey, Völklingen und Wadern stehen fest. Bis 2022 folgen Lebach, Neunkirchen, Saarlouis, Dillingen und Merzig. Die Leitungsteams bestehen aus einem Pfarrer, zwei Hauptamtlichen und bis zu zwei Ehrenamtlichen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter werden erst später vom ersten Rat der Großpfarreien gewählt und dann vom Bischof ernannt.

Die neuen Leitungsteams im Kurzporträt

Eine Übersicht über alle bislang feststehenden Namen gibt es auf der Internetseite des Bistums Trier.

Viele Katholiken im Bistum Trier ärgern sich über die Bistumsreform, sie fühlen sich nicht mitgenommen und haben Angst, dass die Kirche nicht im Dorf bleibt. Aus den bislang knapp 900 Pfarreien sollen künftig 35 werden.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten des SR vom 18.09.2019 berichtet.

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