AnKER-Zentrum (Foto: Dylla Carolin/SR)

Weiterer Neubau in Landesaufnahmestelle

  18.12.2020 | 13:49 Uhr

In der Landesaufnahmestelle in Lebach kann ein weiterer Ersatzneubau bezogen werden. 160 Menschen können dort laut Innenminister Klaus Bouillon (CDU) untergebracht werden. Die Kosten belaufen sich auf 3,4 Millionen Euro.

Das Gebäude wurde laut Innenministerium Ende November nach einem Jahr Bauzeit fertiggestellt. Es soll darin abgeschlossene Wohneinheiten geben. Die Wohnungen seien mit je zwei Schlafräumen, einer Wohn-/Essküche und einem Sanitärbereich ausgestattet.

Ein Teil der Wohnungen wurde barrierefrei und behindertengerecht ausgebaut. Je nach Ausrichtung der Dachflächen werden bei den Neubauten laut Innenministerium Photovoltaik-Anlagen installiert. Außerdem soll es eine Dachbegrünung geben.

Bestandsbauten werden ersetzt

Die Bestandsbauten der Landesaufnahmestelle aus den 1950er Jahren werden schrittweise ersetzt. Der neue Ersatzbau ist der zweite, der in Betrieb genommen wird, drei weitere mit einem Gesamtkostenvolumen von elf Millionen Euro sollen spätestens Ende 2022 fertiggestellt sein. Hinzu sollen ein neuer Kinderhort und ein Duschbad für insgesamt 4,8 Millionen Euro kommen.

Die Belegungskapazität werde durch die Neubauten nicht ansteigen, teilte das Innenministerium mit. Sie werde weiterhin maximal 1200 Personen bei Normalbelegung betragen.

Darüber berichteten auch die SR-Hörfunknachrichten am 18.12.2020.

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