Dinosaurier (Foto: Julia Lehmann)

Industriekultur Saar klagt gegen Gondwana-Betreiber

Stephan Deppen   27.02.2020 | 15:17 Uhr

Der seit Jahren schwelende Streit zwischen landeseigener Industriekultur Saar (IKS) und Gondwana-Betreiber Matthias Michael Kuhl geht in eine nächste Runde. Die IKS verklagt Kuhl auf die Zahlung von Energie-Nebenkosten. Der Betreiber reagiert ebenfalls mit einer Klage.

Es geht laut IKS aktuell um rund 450.000 Euro. Es soll sich dabei um überwiegend nicht beglichene Nebenkosten aus dem Verbrauch von Fernwärme für das Prähistorium Gondwana in Reden handeln. Geld, das nach Aussage der IKS trotz Mahnungen nicht gezahlt worden sei.

Pfändung in Höhe von 5200 Euro

Video [aktueller bericht, 27.02.2020, Länge: 5:15 Min.]
Weitere Informationen zu dem Thema in den Nachrichten des aktuellen berichts

Die zum Betrieb von Gondwana nötige Fernwärme erzeugt die IKS am Standort und liefert sie auch weiterhin. Doch auch im Januar habe Gondwana Invest nicht gezahlt. Deshalb habe die IKS jetzt vorbereitende Maßnahmen eingeleitet, um in Höhe der Januar-Forderung 5200 Euro pfänden zu können.

Dagegen hat Gondwana-Betreiber Kuhl seinerseits geklagt. Gegenüber dem SR hat Kuhl darüber hinaus eine weitere Klage gegen die IKS angekündigt. Die IKS erklärt, auch weiterhin sei es vorbehaltlos möglich, die vertraglichen Beziehungen mit der Gondwana Invest fortzuführen. Auf die Einhaltung von Verträgen und Zahlungen werde man gleichwohl bestehen. Ein Ende des seit Jahren auch medial ausgetragenen Streits ist also nicht in Sicht.

Über dieses Thema haben auch die SR Hörfunknachrichten vom 27.02.2020 berichtet.

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