Eine Sexarbeiterin mit Wollsocken und Pömps sitzt in einem Studio. (Foto: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow)

Modellprojekt hilft Sexarbeiterinnen beim Umstieg

  08.11.2021 | 12:53 Uhr

Prostituierten beim Umstieg in einen anderen Job helfen - darum geht es in fünf bundesweiten Modellprojekten, die mit insgesamt drei Millionen Euro gefördert werden. Eines davon läuft auch im Saarland.

Der Verein Aldona und die Diakonie Saar unterstützen Sexarbeiterinnen in dem Modellprojekt „DiWA Saar“ beim Umstieg. Das Projekt wird am Freitag vorgestellt. Es soll Sexarbeiterinnen zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe verhelfen. Es gebe bereits erste Beratungsfälle, teilte die Diakonie Saar dem SR mit.

Ziel sei die Chancengleichheit ehemaliger Sexarbeiterinnen auf dem regulären Arbeitsmarkt. Aldona berate die Frauen zu Existenzsicherung, Wohnsituation, körperlicher und seelischer Gesundheit und begleite sie auch bei Behördengängen. Auch ein Bewerbungstraining werde angeboten.

Eines von fünf bundesweiten Modellprojekten

Das Projekt „DiWA Saar“ erhält rund 360.000 Euro vom Bund. Es ist eines von bundesweit fünf Modellprojekten zur Umstiegsberatung von Menschen in der Prostitution, das vom Bundesfamilienministerium gefördert mit.

Insgesamt stehen rund drei Millionen Euro zur Verfügung. Die Projekte haben eine Laufzeit von drei Jahren.

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