Illustration: Rettungsdienst (Foto: pixabay/TechLine)

Mobiles Ärzteteam soll Corona-Verdachtsfälle prüfen

Simin Sadeghi   03.03.2020 | 16:22 Uhr

Die saarländische Landesregierung hat Verbesserungen beim Corona-Krisenmanagement angekündigt. Um Verdachtsfälle soll sich in Kürze ein mobiles Ärzteteam kümmern, das bei betroffenen Personen zu Hause Proben für Tests entnimmt.

"Es soll ein medizinisches Notfallteam und Schwerpunktpraxen geben"
Audio [SR 3, Studiogespräch: Siegfried Lambert/Simin Sadeghi, 03.03.2020, Länge: 03:10 Min.]
"Es soll ein medizinisches Notfallteam und Schwerpunktpraxen geben"

Mit dem Einsatz des mobilen Ärzteteams reagiert das Gesundheitsministerium auf eine wachsende Verunsicherung der Hausärzte, die in den vergangenen Tagen viele Anrufe besorgter Patienten erhielten. Wie genau die Arbeit des Ärzteteams aussehen wird, ist allerdings noch unklar. Morgen trifft sich der Krisenstab des Gesundheitsministeriums mit den Hausärzten im Saarland. Der Leiter des Krisenstabes, Staatsekretär Stephan Kolling (CDU), kündigte an, dass das mobile Team am Donnerstag seine Arbeit aufnehmen wird.

Künftig sollen ebenfalls Schwerpunktpraxen benannt werden, in die Patienten weiterverwiesen werden können. Es sei sichergestellt, dass dort Test-Kits für Proben und Schutzkleidung für die Mitarbeiter vorhanden sind. Damit sei noch nicht jede Praxis im Saarland ausgestattet.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 03.03.2020 berichtet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja