Ordner mit der Aufschrift "Quarantäneende" stehen in einem Gesundheitsamt auf einem Regal (Foto: picture alliance/dpa | Marijan Murat)

Bund und Länder beraten über verkürzte Quarantäne

  07.01.2022 | 06:53 Uhr

Heute beraten Bund und Länder über neue Corona-Maßnahmen. Während die 2G-plus-Regelung für die Gastronomie im Saarland bereits seit Längerem gilt, könnte es bei der Quarantänedauer Änderungen geben.

Eine kürzere Quarantäne-Dauer ist einer der zentralen Punkte der insgesamt 15 Punkte umfassenden Beschlussvorlage für die Ministerpräsidentenkonferenz heute, die dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt. Demnach sollen geboosterte oder frisch geimpfte Kontaktpersonen von Infizierten von einer Quarantäne ausgenommen werden, berichtet tagesschau.de.

Für alle übrigen Gruppen sollen Isolation und Quarantäne nach zehn Tagen enden. Bislang gilt für Kontaktpersonen von Menschen, die sich mit der Omikron-Variante angesteckt haben, eine strikte vierzehntägige Quarantäne.

Freitesten für Schüler und Kita-Kinder nach fünf Tagen

Mitarbeiter der kritischen Infrastruktur sollen sich laut der Beschlussvorlage bereits nach sieben Tagen freitesten können.

Neue Regeln soll es auch für Schüler und Kita-Kinder geben. Da sie ohnehin regelmäßig getestet würden, könnten ihre Quarantäne bereits nach fünf Tagen durch einen PCR- oder Antigentest beendet werden.

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 06.01.2022.

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