Eine Auszubildende in einem Industriebetrieb (Foto: picture alliance / Bernd von Jutrczenka/dpa)

Mindestlohn für Azubis von 515 Euro geplant

  13.05.2019 | 11:00 Uhr

Die Bundesregierung will einen Mindestlohn für Auszubildende auf den Weg bringen. Vom kommenden Jahr an sollen sie im ersten Ausbildungsjahr eine Mindestvergütung von 515 Euro pro Monat erhalten. Das bestätigte das Bundesbildungsministerium gegenüber dem ARD-Hauptstadtstudio.

Die Reform des Berufsbildungsgesetzes von Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) soll den Angaben zufolge schon an diesem Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden.

Demnach sollen Azubis ab dem Jahr 2020 monatlich mindestens 515 Euro erhalten. In den Folgejahren soll sich die Ausbildungsvergütung weiter erhöhen - im Jahr 2021 auf 550 Euro, ein Jahr später auf 585 Euro und ab 2023 auf 620 Euro. Zudem sei eine zusätzliche Staffelung der Mindestbezüge für Azubis jeweils im zweiten und dritten Lehrjahr geplant.

tagesschau.de
Azubis sollen mindestens 515 Euro verdienen
Die Bundesregierung will noch diese Woche einen Mindestlohn für Auszubildende beschließen. Der soll bei 515 Euro pro Monat liegen - und stetig steigen. Doch es gibt auch eine Einschränkung.

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