Ein Warnschild weist auf Radioaktivität hin (Foto: dpa/Jens Büttner)

Im Saarland bald bis zu 1000 Radon-Messpunkte

  11.10.2018 | 07:35 Uhr

Im Saarland sollen bis zu 1000 Messstellen für das krebserregende Radon aufgestellt werden. Das hat das Umweltministerium auf Anfrage der Saarbrücker Zeitung mitgeteilt. Hintergrund ist eine Regelung im neuen Strahlenschutzgesetz.

Demnach müssen die Bundesländer in den kommenden zwei Jahren ermitteln, in welchen Gebieten eine hohe Radon-Konzentration zu erwarten ist. Bislang gibt es hierzulande keine systematischen Radon-Kontrollen. Die letzten Messkampagnen zu dem radioaktiven Gas liegen neun Jahre zurück.

Radon ist ein natürliches Edelgas, das aus dem Boden austreten und Gebäude belasten kann. Laut Bundesamt für Strahlenschutz zählt das Einatmen von Radon zu den größten Risiken, an Lungenkrebs zu erkranken.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 11.10.2018 berichtet.

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