Congresshalle in Saarbrücken (Foto: imago / Becker & Bredel)

Planung des Saarbrücker Messe- und Kongresszentrums schreitet voran

mit Informationen von Stephan Deppen   25.07.2022 | 07:13 Uhr

Ende des Monats werden die Preisträger des Wettbewerbs um das neue Saarbrücker Messe- und Kongresszentrum gekürt und öffentlich bekannt gegeben. Das hat Baudezernent Berberich (CDU) im SR-Gespräch angekündigt.

Seit Jahren wird in der Landeshauptstadt über ein neues Messe- und Kongresszentrum diskutiert. Seit 2021 steht nun fest: Der Bund beteiligt sich finanziell, sofern nicht nur ein Messe- und Kongresszentrum gebaut, sondern auch städtebaulich für Saarbrücken etwas Neues geschaffen wird.

Ende des Monats folgt nun die nächste Etappe im Planungsprozess: Dann würden nämlich die Preisträger des Wettbewerbs um das neue Saarbrücker Messe- und Kongresszentrum von der CCS gekürt und öffentlich bekannt gegeben, teilte Baudezernent Patrick Berberich (CDU) mit.

Saarbrücker Messe- und Kongresszentrum: Stand der Dinge
Audio [SR 3, Stephan Deppen, 25.07.2022, Länge: 03:02 Min.]
Saarbrücker Messe- und Kongresszentrum: Stand der Dinge

Als städtebauliches Projekt angelegt

Jetzt nimmt es konkrete Formen an. Der Bund gibt Geld, das Land beteiligt sich und auch die Landeshauptstadt bringt sich finanziell ein - für ein Messe- und Kongresszentrum, das als städtebauliches Projekt angelegt ist.

Unterdessen seien für das Großprojekt vorbereitende Boden- Untersuchungen zwischen Westspange und Luisenbrücke angelaufen, so Berberich im SR-Gespräch.

Planungsaufträge für einen neuen Kreisel am Fuße der Westspange und für die Umgestaltung der St. Johanner Straße können zeitnah vergeben werden. Dadurch soll der Verkehrsfluss auf der Hafeninsel verbessert und das geplante Messe- und Kongresszentrum effizient erschlossen werden.

Kostensteigerungen und Lieferengpässe

Die Einhaltung von Zeit- und Kostenrahmen beim städtebaulichen Großprojekt mit neuem Messe- und Kongresszentrum in Saarbrücken ist eine große Herausforderung.

Als Grund nannte Baudezernent Berberich die Folgen von Corona-Pandemie und den Krieg gegen die Ukraine. Beides hätte zu Kostensteigerungen und Lieferengpässen geführt. Die Verwaltung habe deshalb gemeinsam mit anderen Kommunen den Bund als Mit-Geldgeber entsprechend „sensibilisiert“, so Berberich,

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 25.07.2022 berichtet.

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