Saarländische Grenze zu Luxemburg (Foto: SR)

Luxemburg wieder Hochrisikogebiet

  09.01.2022 | 08:58 Uhr

Luxemburg ist wieder von der Bundesregierung als Hochrisikogebiet eingestuft worden. Von unnötigen Reisen ins Großherzogtum wird abgeraten. Für Grenzpendler gelten aber weiterhin Ausnahmeregelungen.

Die Bundesregierung hat auf einen Schlag rund 40 Staaten wegen hoher Corona-Infektionszahlen ganz oder teilweise als Hochrisikogebiete eingestuft. Laut Mitteilung des Robert Koch-Instituts gilt die Einstufung seit Sonntag.

Neben dem Großherzogtum Luxemburg sind auch Schweden und Estland auf der Liste. Hinzu kommen auch die Vereinigten Arabischen Emirate, Israel, Kenia, Australien oder Argentinien. Von den Nachbarländern Deutschlands ist ab Sonntag nur noch Österreich kein Hochrisikogebiet. Das benachbarte Frankreich ist bereits im Dezember wieder zum Hochrisikogebiet erklärt worden.

Regeln Hochrisikogebiete

Wer aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland einreist und über keinen Impf- oder Genesungsnachweis verfügt, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Unabhängig davon müssen alle Reisenden eine Einreiseanmeldung ausfüllen, wenn sie aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland heimkehren. 

Ausnahmen für Grenzpendler

Für Grenzpendler und Tagesgäste gelten im Saarland und in Rheinland-Pfalz Ausnahmebestimmungen. Wer sich weniger als 24 Stunden im Nachbarland aufgehalten hat, ist bei der Einreise von der digitalen Einreiseanmeldung und der Quarantänepflicht befreit.

Von der Quarantänepflicht ausgenommen sind auch Urlauber, die auf dem Weg nach Hause ein Hochrisikogebiet lediglich durchfahren.

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