Xavier Bettel, Premierminister von Luxemburg (Foto: picture alliance/dpa/Pool AFP/AP | Aris Oikonomou)

Luxemburg will Corona-Regeln verschärfen

  22.12.2021 | 18:57 Uhr

Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel hat am Mittwoch eine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen angekündigt. Demnach soll ab Samstag für Hotels und die Gastronomie die 2G-Plus-Regel gelten. Hintergrund für die strengeren Regeln ist die Omikron-Variante.

2G-Plus in Hotels und Gastronomie - das greift ab Samstag im Großherzogtum Luxemburg. Das heißt, der Zutritt ist nur vollständig Geimpften und Genesenen gestattet, die zusätzlich einen negativen Corona-Test vorweisen können. Geboosterte sind - wie in Deutschland auch - von der Testpflicht befreit. Zudem müssen die Betriebe künftig um 23.00 Uhr schließen.

3G ab zehn Personen zuhause

Treffen in der Freizeit sollen ab zehn Personen nur mit 2G möglich sein, ab 20 Personen mit 2G-Plus. Auch auch hier sollen Geboosterte von der Testpflicht befreit sein. Bei Treffen zuhause mit weniger als zehn Personen gelten keine Beschränkungen. Ab zehn Personen soll die 3G-Regel greifen.

Maskenpflicht an Schulen

Versammlungen mit mehr als 200 Personen können nur ausnahmsweise stattfinden und brauchen ein Hygienekonzept. Zudem soll nach den Weihnachtsferien an Schulen eine Maskenpflicht für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler gelten.

Hintergrund für die anstehenden schärferen Maßnahmen ist die Omikron-Variante. Wie Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel am Mittwoch mitteilte, sei sie nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zehnmal ansteckender als die Delta-Variante. Die Zahl der Infektionen verdoppele sich alle zwei bis drei Tage.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 22.12.2021 berichtet.

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