Am 7. April 2021 sitzen Menschen im Außenbereich eines Luxemburger Restaurants. (Foto: picture alliance/dpa/MAXPPP/Pierre Heckler)

Corona-Lage in Luxemburg und Moselle

  07.04.2021 | 19:07 Uhr

Luxemburg hat am Mittwoch unter Auflagen die Außengastronomie geöffnet. Unterdessen sind die Infektionszahlen im Großherzogtum wieder leicht gestiegen. Im französischen Département Moselle war die Inzidenzzahl zuletzt etwas gesunken, dafür gab es einen starken Anstieg bei Krankenhauseinlieferungen.

Am Dienstag wurden im Großherzogtum Luxemburg 168 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Über das Osterwochenende war die Zahl der Neuinfektionen nach einer Spitze an Karfreitag (255) auf sieben Fälle am Montag abgesunken. Derartig starke Schwankungen sind bei den Luxemburger Testergebnissen allerdings nicht ungewöhnlich. Seit Beginn der Pandemie wurden dort 62.793 Personen positiv getestet, 762 Menschen starben.

Lockerungen in Kraft

Die Zahl der aktuell Infizierten in Luxemburg bleibt konstant. Am Dienstag galten 3487 Menschen als infiziert, 139 wurden im Krankenhaus behandelt, davon 31 auf der Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 218,9. Zum Vergleich: Im Saarland liegt sie aktuell bei 85,2.

Seit Mittwoch darf in Luxemburg die Außengastronomie wieder öffnen. Medienberichten zufolge nutzten das zahlreiche Luxemburger trotz des schlechten Wetters für einen Restaurantbesuch. Es gelten Auflagen, unter anderem eine Maskenpflicht und 1,5 Meter Abstand.

Außerdem hat in Luxemburg am Mittwoch die nächste Stufe der Impfkampagne begonnen. Geimpft werden nun auch Menschen im Alter zwischen 55 und 64 Jahren sowie Personen mit erhöhtem Gesundheitsrisiko. Bislang haben 86.356 Luxemburger ihre Erstimpfung erhalten, 26.408 ihre zweite Dosis.

Mehr Patienten in Moselle

Für das französische Département Moselle gab die regionale Gesundheitsbehörde ARS für Dienstag 255 Neuinfektionen bekannt, 206 mehr als einen Tag zuvor. Die Inzidenz in Moselle liegt bei 299,2. Zuletzt war sie leicht gesunken, allerdings auf hohem Niveau.

Die Zahl der Corona-Patienten in den Kliniken in Moselle steigt. Am Dienstag wurden 627 Menschen wegen des Virus im Krankenhaus behandelt, elf mehr als einen Tag zuvor. 53 Personen wurden neu eingeliefert. 132 Patienten müssen intensivmedizinisch betreut werden, darunter 17 neue Fälle. Bei den Neueinlieferungen ist in ganz Grand Est seit Ende März ein starker Anstieg zu verzeichnen.

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