Ein Karton mit Abstrichrörchen steht auf einem Tisch an einer Corona Abstrichstelle (Foto: picture alliance/Guido Kirchner/dpa)

Luxemburg will erneute Einstufung als Risikogebiet verhindern

  28.08.2020 | 11:33 Uhr

Luxemburg veröffentlicht ab sofort keine positiven Corona-Fälle mehr von Grenzgängern. Das bestätigte ein Regierungssprecher dem SR. Damit will das Großherzogtum offenbar vermeiden, wieder als Risikogebiet eingestuft zu werden.

Die neue Vorgehensweise greift seit Donnerstag. Das "Luxemburger Wort" hatte darüber berichtet und bezieht sich dabei auf Angaben des luxemburgischen Gesundheitsministeriums.

Erhöhte Fallzahlen verhindern

Zwar habe man in der Vergangenheit wie die anderen EU-Länder auch nur die Neuinfektionen von Einwohnern an das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten übermittelt. Dennoch habe das Zentrum auch die positiven Fällen von Nicht-Ansässigen registriert, zitiert das Blatt eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums. Dadurch sei es in der Vergangenheit zu erhöhten Fallzahlen und die Einstufung als Risikogebiet gekommen.

Um das künftig zu verhindern, sollen nun die Corona-Fälle von Nicht-Luxemburgern laut des Berichts nicht mehr veröffentlicht werden. Dennoch sollen Grenzgänger weiterhin getestet werden.

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