Corona-Teststation in Bascharage (Luxemburg) (Foto: Harald Tittel/dpa)

Luxemburger Grenzregion kaum betroffen

  16.07.2020 | 10:49 Uhr

Das Luxemburger Gesundheitsamt hat am Mittwoch erstmals eine Karte veröffentlicht, auf der die Kantone des Großherzogtums mit den meisten registrierten Neuinfektionen verzeichnet sind. Schwerpunkt sind Luxemburg-Stadt und vor allem Esch-sur-Alzette.

Zwischen dem 22. Juni und dem 12. Juli wurden in Esch-sur-Alzette 329 Neuinfektionen mit Covid-19 registriert. Mit 183.364 Einwohnern ist Esch aber auch der zweitgrößte Kanton nach Luxemburg (190.671 Einwohner).  Dort sind es 200 Fälle, wobei allein 161 in Luxemburg-Stadt registriert sind. Danach folgen die Kantone Diekirch (49), Mersch (36) und Wiltz (20).

Wenige Fälle in Remich

Saar-Europaminister Peter Strobel (CDU)
Grenzkontrollen kein Thema mehr

Wenig betroffen ist dagegen der Kanton Remich, der an das Saarland angrenzt. Nur zehn Neuinfektionen sind zwischen dem 22. Juni und dem 12. Juli dort festgestellt worden. Auch Grevenmacher (12), Echternach (7),  Clervaux (7) und Vianden (4), die an Rheinland-Pfalz angrenzen, vermeldeten ähnlich niedrige Zahlen, ebenso das an Belgien grenzende Redange (6).

Für die Woche vom 6. bis 12. Juli vermeldete das Luxemburger Gesundheitsamt landesweit 402 Neuinfektionen. Gesundheitsministerin Paulette Lenert verwies dabei Medienberichten zufolge erneut auf die Strategie der Massentests (Large Scale Testing) und eine hohe Zahl von Grenzgängern unter den positiv Getesteten – derzeit knapp 14 Prozent.

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