Luftbildaufnahme des Saarbrücker Ludwigsparkstadion im September 2019 (Foto: Alexander M. Groß)

Weitere Überraschungen sollen ausbleiben

Kai Forst mit Informationen von Frank Grundhever   26.09.2019 | 09:53 Uhr

Nach den vielen Unwägbarkeiten der Vergangenheit soll es beim Ausbau des Ludwigspark-Stadions nun keine bösen Überraschungen mehr geben. So rechnet die Stadt Saarbrücken mit keinen weiteren Kostensteigerungen. Auch der anvisierte Zeitplan soll eingehalten werden.

Video [aktueller bericht, 25.09.2019, Länge: 2:23 Min.]
Ausbau des Ludwigsparks schreitet voran

Schlechte Nachrichten gab es in Sachen Ludwigspark in der Vergangenheit zuhauf: Vor allem mit Blick auf die Kosten des Stadionausbaus sorgten in den letzten Jahren einige Hiobsbotschaften für Unmut. Insgesamt musste die Stadt als Bauherrin von der Vorstellung der ersten Pläne 2013 bis in die Gegenwart eine deftige Kostenexplosion von 16 Millionen auf derzeit 38 Millionen Euro einräumen.

Noch teurer soll es aber nicht mehr werden. „In der Preisdiskussion stecken wir alle nicht. Das werden wir alle erst am Ende erfahren. Aber im Moment gehen wir davon aus, dass wir keine Überraschungen mehr erleben werden“, sagte der Sportdezernent der Stadt Saarbrücken, Harald Schindel, im aktuellen bericht.

2020 endlich wieder im Ludwigspark

Auch was den Zeitpunkt der Fertigstellung angeht, ist man seitens der Stadt zuversichtlich. Heißt: Zum Saisonauftakt 2020 soll der 1. FC Saarbrücken endlich wieder im Ludwigspark spielen können. Derzeit schreitet die Sanierung des Stadions voran, die Gästetribüne wird fertiggestellt.

„Anfang Oktober gehen wir dann an den Bau der Tribünendächer. Parallel dazu läuft noch der Innenausbau. Und die Ausschreibung für die Außenanlagen ist abgeschlossen. Da werden wir jetzt in die Vergabe übergehen. Gleichzeitig werden noch die Flutlichtmasten saniert“, sagte Schindel. An der Haupttribüne werde zudem momentan außen wie innen parallel gearbeitet. Elektrik, Sanitäranlagen, Mannschaftskabinen und Schiedsrichterräume würden dort eingerichtet.

Über dieses Thema hat auch der aktuelle bericht am 25.09.2019 berichtet.

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