Eine Frau hält an einer Tankstelle an einer Zapfsäule eine Zapfpistole in der Hand und betankt ein Auto. (Foto: dpa/Sven Hoppe)

Niedrig-Energie-Autos als Brückentechnologie?

  09.12.2020 | 10:21 Uhr

Die Landesregierung sollte sich nach den Vorstellungen der Linken für den Bau von Niedrig-Energie-Autos im Saarland stark machen. Ein Drei-Liter-Auto biete als Brücken-Technik erhebliche Vorteile, bis sich die alternativen Antriebe durchsetzten, sagte der Abgeordnete Jochen Flackus.

Mit den Niedrig-Energie-Autos ließen sich zum einen die CO2-Vorgaben der Europäischen Union erreichen. Zum anderen könnten die bestehenden Lieferketten auch im Saarland genutzt werden, so Flackus. So sei der Bau von Niedrig-Energie-Autos auch eine Chance für Ford in Saarlouis.

Linke wirbt für Industriefonds

Flackus warb außerdem dafür, im Saarland einen Industriefonds aufzubauen. Vor allem der Bereich Medizintechnik lasse sich in der Region noch deutlich ausbauen. Hier habe sich in der Vergangenheit gezeigt, dass sich Umsatz und Beschäftigung deutlich mehr steigern ließen als in anderen Wirtschaftsbereichen.

Auch der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hans-Peter Kurtz, sprach sich für einen Umbau der saarländischen Wirtschaft aus. Er verwies vor allem auf die jüngsten Ansiedlungserfolge des Wirtschaftsministeriums – vor allem auf die Ansiedlung des Küchen-Herstellers Nobilia und des chinesischen Batterie-Herstellers SVolt. Dies sei in Corona-Zeiten eine „enorme Leistung“.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 09.12.2020 berichtet.

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