Paketschnur mit Geldscheinen und den Umrissen des Saarlandes (Foto: SR-Collage Matetrial Imago Images/Steinach)

Langfristige Folgen für Saar-Wirtschaft befürchtet

mit Informationen von Janek Böffel   03.06.2020 | 16:03 Uhr

Die saarländische SPD-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) erwartet, dass die Corona-Pandemie langfristige Auswirkungen auf die saarländische Wirtschaft hat. Die Folgen dürften noch über Jahre zu spüren sein.

Was niemand bezweifelt hat, macht sich jetzt auch an den Zahlen bemerkbar. Die Arbeitslosenzahlen im Saarland sind im Vergleich zum vergangenen Jahr um ein Viertel gestiegen. Erstmals seit Jahren gibt es wieder mehr als 40.000 Arbeitslose. Wer da die wirtschaftliche Lage in Deutschland und dem Saarland als herausfordernd bezeichne, der drücke sich noch sehr vorsichtig aus, so SPD-Wirtschaftsministerin Rehlinger. Nach zehn Jahren des Aufschwungs in Deutschland habe man eine Corona-Vollbremsung hingelegt.

150 Millionen Euro ausbezahlt

Gerade deshalb seien die Soforthilfen für Unternehmen so wichtig gewesen. Insgesamt habe man bei 30.000 Anträgen 150 Millionen Euro ausbezahlt, rund 112 Millionen davon Bundesmittel, der Rest aus Landesmitteln. Vor allem ganz kleine Betriebe hätten Hilfen beantragt, größtenteils sei das Geld an Unternehmen mit weniger als fünf Mitarbeitern geflossen.

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 03.06.2020.

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