Saarländisches Landtagsgebäude (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

14 Parteien wollen in den Landtag

Marc Hoffmann / Onlinefassung: Daniel Weiland   20.01.2017 | 13:44 Uhr

Bei der Landtagswahl im März wollen 14 Parteien mit einer eigenen Landesliste antreten. Einige davon würden im Saarland zum ersten Mal auf dem Wahlzettel stehen. Noch ist allerdings nicht klar, ob auch alle zugelassen werden.

Am 26. März wird im Saarland gewählt. Laut Landeswahlleiterin Monika Zöllner wollen neben den altbekannten, größeren Parteien auch fünf antreten, die beim letzten Mal keine eigene Landesliste eingereicht hatten. Die AfD ist unter den Landtagswahl-Newcomern die wohl prominenteste Partei. Und nach allen Umfragen auch die mit den derzeit größten Chancen, in den künftigen Landtag einzuziehen.

Um die Wählergunst kämpfen außerdem die Parteien „DIE EINHEIT“, „DIE REFORMER“, die Liberal-Konservativen Reformer, kurz LKR sowie die DBD – Demokratische Bürger Deutschland, die im Saarland unter anderem mit dem früheren Glücksradmoderator Peter Bond antreten will. Auch die Freien Wähler, die Familienpartei sowie die NPD haben wieder Wahlvorschläge eingereicht.

Entscheidung über Zulassung Anfang Februar

Ob sie alle endgültig zugelassen werden, entscheidet der Landeswahlausschuss allerdings erst Anfang Februar in einer öffentlichen Sitzung. Voraussetzung ist unter anderem, dass alle Dokumente form- und fristgerecht eingereicht worden sind, so die Landeswahlleiterin Zöllner auf SR-Nachfrage.

Neben den Landeswahlvorschlägen können kleine Parteien auch nur in einzelnen Wahlkreisen antreten. Trotzdem müssen sie landesweit mindestens fünf Prozent der Stimmen erhalten, um in den Landtag einzuziehen.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 21.01.2017 berichtet.

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