Tische und Stühle in einem leeren Klassenzimmer (Foto: dpa/Stefan Sauer)

Leichterer Übergang zwischen Schule und Beruf

mit Informationen von Widu Wittekindt und dpa   15.05.2019 | 15:03 Uhr

Der Übergang zwischen Hauptschule und Beruf soll einfacher werden. Die Landtagsabgeordneten stimmten am Mittwoch einstimmig für einen entsprechenden Gesetzentwurf der Regierung. Im Anschluss soll nun noch der Bildungsausschuss über den Entwurf beraten.

Der Entwurf des Bildungsministeriums sieht unter anderem vor, den Zugang zur zweijährigen Berufsfachschule zu erleichtern. Künftig soll dafür ein Hauptschulabschluss ausreichen. Bisher ist dafür mindestens ein Hauptschulabschluss mit einem Dreier-Notenschnitt notwendig.

Einjährige Ausbildungsvorbereitung geplant

Für Schüler ohne Hauptschulabschluss soll es zudem eine einjährige Ausbildungsvorbereitung geben. Sie tritt an die Stelle des bisherigen Berufsvorbereitungsjahres und des Berufsbildungsjahres. Ausgehend von der Ausbildungsvorbereitung ist auch ein Übergang auf die Berufsfachschule möglich.

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Hörfunknachrichten vom 15.05.2019 berichtet.