Hörsaal, Universität des Saarlandes, Saarbrücken (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Studienplatzvergabe wird neu geregelt

mit Informationen von Michaela Berger   19.06.2019 | 12:05 Uhr

Der saarländische Landtag hat einem Entwurf der Bundesregierung für einen neuen Staatsvertrag zugestimmt, wonach die Hochschulzulassung geändert werden soll. Betroffen sind die Studiengänge Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie.

Im neuen Staatsvertrag ist unter anderem vorgesehen, dass bei der Zulassung für einen Studienplatz die Eignung stärker berücksichtigt wird. Es soll mehr schulnotenunabhängige Kriterien geben.

Hans sagt Hochschulen Spielraum zu

Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sieht im geplanten Gesetz auch Vorteile für die Hochschulen im Saarland. Er sagte in der Landtagsdebatte: "Das ist ein gangbarer Weg, der unseren Hochschulen Flexibilität und Autonomie ermöglicht." Er versprach der Saar-Uni einen Gestaltungspielraum bei der Suche nach geeigneten Kandidaten für die betroffenen Studienfächer.

Über das Gesetz wurde in 1. Lesung beraten und mit den Stimmen von CDU, SPD und AfD in den zuständigen Ausschuss verwiesen. Die Linke enthielt sich.

Über dieses Thema haben auch die Hörfunknachrichten am 19.06.2019 berichtet.

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