Luftaufnahme Förderturm (Foto: SR Fernsehen)

Mit Landmarken deutsch-französische Geschichte sichtbar machen

  16.09.2018 | 11:19 Uhr

Der Regionalverband Saarbrücken und die umliegenden französischen Gemeinden wollen mit Landmarken wie Halden, Förder- und Aussichtstürmen die deutsch-französische Geschichte sichtbarer machen. Regionalverbandsdirektor Peter Gillo und der Präsident des Gemeindeverbands Forbach, Laurent Kalinowski, kündigten am Sonntag eine entsprechende Initiative an.

Mit einem computergestützten Informationssystem sollen die weithin sichtbaren Landmarken zum "Sprechen" gebracht werden. Geplant sind Infos zu Themen wie Natur, Bergbau oder deutsch-französischer Geschichte. Zudem sollen die Landmarken durch Lichtsignale und Wegeverbindungen zueinander in Beziehung gesetzt werden.

Standorte ausbauen

Das Konzept sieht außerdem vor, dass die Standorte zu Erholungs- und Kulturzentren ausgebaut werden. Zudem präsentierten Gillo und Kalinowski eine Broschüre mit einem Überblick über die wichtigsten Landmarken in der Region. Die zweisprachige Broschüre "Landmarken in SaarMoselle" ist beim Regionalverband Saarbrücken erhältlich.

Die Partner setzen für die Umsetzung auf das Engagement der Städte und Gemeinden in der Region. So möchte die Gemeinde Großrosseln das Areal um den Förderturm St. Charles als Naherholungsgebiet entwickeln. In Friedrichstahl läuft derzeit eine lebhafte Diskussion über die Wiedererrichtung des Aussichtturms am Hoferkopf. Und auf den Spicherer Höhen, auf denen eine der blutigsten Schlachten des Ersten Weltkriegs tobte, plant der Gemeindeverband Forbach einen gedenktouristischen Parcours.

Artikel mit anderen teilen