Staatskanzlei (Foto: SR Fernsehen)

Landesregierung plant keinen CO2-Ausgleich für Flüge

  22.01.2020 | 21:06 Uhr

Die saarländische Landesregierung plant vorerst keine CO2-Kompensationen für Dienstreisen mit dem Flugzeug. Regierungsmitglieder nutzen besonders die Flugverbindung von Ensheim nach Berlin.

Der neue Betreiber der Verbindung nach Berlin, die Fluglinie DAT, leistet nach Angaben der Staatskanzlei bereits einen CO2-Ausgleich in Form eigener Klimaprojekte. Außerdem versuchten alle Ressorts, unnötige Fahrten und Flüge zu vermeiden.

Darüber hinaus nutze die Staatskanzlei für Dienstfahrten in der Region ein kürzlich angeschafftes Elektro-Fahrzeug. Insgesamt haben Mitglieder der Landesregierung in den vergangenen drei Jahren fast 500 Dienstreisen mit dem Flugzeug unternommen.

Rheinland-Pfalz zahlt Ausgleich

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hatte vor kurzem angekündigt, für ihre Flugreisen einen Ausgleich für den CO2-Ausstoß zu zahlen. Dabei sollen 56 Euro für jede ausgestoßene Tonne CO2 in klimafreundliche Projekte gesteckt werden.

Über dieses Thema hat auch der "aktuelle bericht" vom 22.01.2020 berichtet.

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