Ein Mann fährt auf seinem Lastenfahrrad durch die Stadt. (Foto: picture alliance/dpa | Gregor Fischer)

Saarland will Lastenräder fördern

mit Informationen von Alexander M. Groß   26.02.2021 | 16:12 Uhr

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes will Lastenräder als umweltfreundliche Autoalternative fördern. Viele andere Bundesländer und Städte machen das allerdings schon längst.

Die Verkehrswende ist seit Langem ein Thema - Innenstädte sollen wieder für Menschen statt für Autos gestaltet werden, ein besserer ÖPNV und ein dichtes Radwegenetz gehören auch dazu. Ein weiterer Baustein können Lastenräder sein. In anderen Ländern wie in den Niederlanden oder in Dänemark haben sie sich bereits durchgesetzt.

Nun will auch das saarländische Wirtschaftsministerium die Räder bezuschussen und die Hälfte der Kosten für ein Lastenrad übernehmen, maximal allerdings 2000 Euro. Ab Mitte März sollen entsprechende Anträge gestellt werden können, teilte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) mit.

Kein Windhund-Prinzip

Rehlinger geht von einem großen Andrang auf das Angebot aus. Sorgen, dass kein Förderungsbetrag mehr übrig bleibe, müsse aber niemand haben. "Wir wollen kein Strohfeuer, wir wollen die Mobilität im Land nachhaltig verbessern", so die Ministerin.

Circa 120 Lastenräder gebe es im Saarland, 70 davon in Saarbrücken, teilte ein Sprecher des Deutschen Gewerkschaftsbundes Saar (DGB) mit. Die Förderung komme spät, sei allerdings wichtig, so der DGB.

Über dieses Thema wurde auch in der SR-Hörfunksendung "Region am Mittag" am 26.02.2021 berichtet.

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