Zwei Paar Füße stehen auf Laminatboden in einer Ausstellung (Foto: dpa/Peter Steffen)

"LaminatePark"-Werk in Eiweiler schließt

  20.02.2019 | 13:00 Uhr

Der Fußbodenhersteller "LaminatePark" will sein Werk in Eiweiler zum Jahresende schließen. Die Arbeitsplätze der Beschäftigten sind in Gefahr. Die Geschäftsführung hat Gespräche mit dem Betriebsrat angekündigt.

Stilllegung LaminatePark Eiweiler
Audio [SR 3, (c) SR, 20.02.2019, Länge: 01:00 Min.]
Stilllegung LaminatePark Eiweiler

Dass das Werk im Heusweiler Ortsteil Eiweiler geschlossen werden soll, hat ein Unternehmenssprecher dem SR bestätigt. Betroffen wären alle rund 230 Beschäftigten. Wie es für sie weitergeht, ist noch völlig offen. Die Geschäftsführung will in Kürze Verhandlungen mit dem Betriebsrat aufnehmen. Die Mitarbeiter sind seit Dienstag über die Schließungspläne informiert.

Harter Wettbewerb auf dem Markt

"Es wird immer weniger Laminat verkauft"
Audio [SR 3, Gerd Heger, 20.02.2019, Länge: 02:39 Min.]
"Es wird immer weniger Laminat verkauft"
Karin Mayer aus der SR-Wirtschaftsredaktion kennt die Hintergründe der Schließung.

"LaminatePark" ist im Besitz zweier weltweit agierender Holzwerkstoffhersteller, der französischen Tarkett- und der portugiesischen Sonae-Gruppe. Die begründen die geplante Stilllegung mit dem intensiven Wettbewerb auf dem Europäischen Holzwerkstoff- und Laminatemarkt.

Das Eiweiler Werk entstand bereits vor dem 2. Weltkrieg, zunächst als Möbelfabrik, gegründet von der Familie Geissler. In den besten Zeiten arbeiteten dort rund 1500 Menschen. Später firmierte das Werk unter den Namen Novopan, Agepan und Glunz AG.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 20.02.2019 berichtet.

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