Montagefließband im Ford Werk Saarlouis (Foto: SR)

Teil-Lockdown hat Folgen für Saarlouiser Ford-Werk

Karin Mayer   25.11.2020 | 17:48 Uhr

Der Teil-Lockdown in mehreren europäischen Ländern hat Auswirkungen auf das Ford-Werk Saarlouis. Weil Autohändler teilweise geschlossen sind und der Pkw-Markt schwächelt, fallen im Dezember wieder Kurzarbeitstage an. Darüber hat der Ford-Betriebsrat die Belegschaft informiert.

Ab Februar 2021 soll das Werk Saarlouis zudem die Tagesrate auf unter 1000 Fahrzeuge verringern - 130 weniger als derzeit. Wie der Betriebsratsvorsitzende Markus Thal mitteilte, könne die Kaufprämie für Elektro- und Hybridautos dazu führen, dass im kommenden Jahr weniger Focus-Modelle verkauft werden. Sein Anliegen sei es, den Zwei-Schicht-Betrieb in Saarlouis aufrecht zu erhalten und Beschäftigung durch weitere Maßnahmen zu sichern.

Weitere Schwankungen möglich

Ein Ford-Sprecher sagte dem SR, die Produktion in den Werken werde regelmäßig an die Auftragslage angepasst. Das sei nichts Neues. Durch Corona und den Brexit müsse allerdings mit weiteren Schwankungen gerechnet werden.

Für 2021 plant das Werk derzeit eine Jahresproduktion von 194.000 Fahrzeugen. Das wären 16.000 mehr als im laufenden Jahr.

Über dieses Thema berichtete die SR 3 Rundschau am 25.11.2020.

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