Eine Mitarbeiterin montiert eine Plakette mit dem Ford-Logo. (Foto: dpa/Oliver Berg)

Kurzarbeit bei Ford bis Ende November

Karin Mayer / Onlinefassung: Sandra Schick   09.11.2021 | 18:02 Uhr

Das Ford-Werk in Saarlouis bleibt weiter in Kurzarbeit. Nach Angaben des Betriebsrates können bis Ende November nur an drei Tagen in der Woche Autos gebaut werden. Das Werk ist weiterhin von Halbleitermangel betroffen.

Bis Ende November können bei Ford in Saarlouis nur an drei Tagen in der Woche Autos gebaut werden. Das Werk bleibt weiter in Kurzarbeit. Darüber hat der Betriebsratsvorsitzende Markus Thal die Beschäftigten informiert. Nach wie vor gebe es Lieferengpässe am Halbeitermarkt. Ab Ende November bereitet das Werk weitere Modellverbesserungen vor.

Auch Probleme in anderen Werken

Im Kölner Ford-Werk steht die Produktion wegen des Halbleitermangels bereits seit August. Ab Ende November soll das Werk wieder im Ein-Schicht-Betrieb laufen. Auch an den Standorten in Valencia (Spanien) und Craiowa (Rumänien) gibt es Produktionsausfälle.

In Saarlouis sind derzeit rund 5000 Mitarbeiter beschäftigt. Das aktuelle Focus-Modell soll bis 2025 vom Band laufen. Wie es danach weiter geht, ist noch unklar.

Weitere Informationen zum Thema:

Im Interview: Wirtschaftswissenschaftler Prof. Steffen Hütter
Was tun gegen den Halbleitermangel?
Halbleiter zur Herstellung von Mikrochips sind Mangelware auf dem Weltmarkt. Viele Unternehmen, wie auch Ford im Saarland, sind aber auf die Importware angewiesen und müssen ihre Produktion drosseln. Was kann man dagegen tun?

zum Beitrag "Was tun gegen Halbleitermangel?"

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