ICE und TGV am Bahnsteig (Foto: Daniel Weiland)

Bahnverkehr: Kritik an Entscheidung des Bundes

  07.11.2018 | 08:00 Uhr

Das saarländische Wirtschaftsministerium kritisiert, dass die Bahnstrecke Ludwigshafen Saarbrücken vorerst nicht weiter ausgebaut werden soll. Auch Linke und FDP sehen die Entscheidung kritisch.

Das Bundesverkehrsministerium hatte dem Abschnitt der Achse Frankfurt - Paris keine erhöhte Priorität zugewiesen. Der saarländische Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke übte Kritik an dieser Entscheidung. Er sagte im SR, die Regionen in Deutschland könnten nur wirtschaftlich vorankommen, wenn Mobilität funktioniere.

Der Bund argumentiert, dass der Fahrzeitgewinn bei einem weiteren Ausbau der Strecke Ludwigshafen - Saarbrückennicht im Verhältnis zum Aufwand stehe. Außerdem werde die Strecke bereits modernisiert.

Kritik von Linken und FDP

Zuvor hatten bereits Linke und FDP die Entscheidung kritisiert, den weiteren Ausbau der Strecke nicht in den vorrangigen Bedarf aufzunehmen. Die Linke hält den derzeit laufenden Ausbau für nicht ausreichende. Auch die FDP forderte weitere Fahrzeitverkürzungen.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 07.11.2018 berichtet.

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