Reisebusse stehen am Straßenrand (Foto: picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst)

Saar-Busreiseunternehmen in der Krise

Sarah Sassou   10.04.2021 | 09:49 Uhr

Die Busreiseunternehmen im Saarland gehen davon aus, dass sie bis zum Ende des Jahres auf staatliche Hilfen angewiesen sein werden. Nach Angaben des Landesverbands für das Verkehrsgewerbe gibt es kaum Buchungen. Derzeit seien touristische Reisen verboten.

Die Betriebe halten sich derzeit mit Einsätzen im Linienverkehr über Wasser und stellen zum Beispiel zusätzlich eingesetzte Busse im Schülertransport. Außerdem würden sie staatliche Hilfen wie Kurzarbeit beziehen.

Hoffen auf zügige Impfungen

Saar-Busreiseunternehmen in der Krise
Audio [SR 3, Sarah Sassou, 10.04.2021, Länge: 02:49 Min.]
Saar-Busreiseunternehmen in der Krise

Ein Sprecher des Verbandes für das Verkehrsgewerbe im Saarland sagte, dass man auf zügige Impfungen hoffe, damit Reisen grundsätzlich wieder möglich werden. Allerdings rechnen weder der Verband noch die Betriebe damit, dass sich der Busreisemarkt schon dieses Jahr erholt. Busreisen bräuchten Vorlauf, um die Fahrten zu organisieren.

Außerdem wisse man nicht, unter welchen Hygieneauflagen und mit wie vielen Personen Reisen in Bussen stattfinden können. Man hoffe nun darauf, wie im vergangenen Jahr auch in diesem Jahr wenigstens ein paar Fahrten mit kleineren Gruppen anbieten zu können.

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 10.04.2021.

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