Eingang der SHG-Klinik in Völklingen (Foto: picture alliance/Dirk Guldner/dpa)

Krankmeldungen von SHG-Mitarbeitern in Völklingen

  23.02.2021 | 15:25 Uhr

Bei den SHG-Kliniken in Völklingen ist es nach Impfungen gegen das Coronavirus bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu kurzzeitigen Krankschreibungen gekommen. Größere Auswirkungen auf den Betrieb des Krankenhauses hätten die Ausfälle jedoch nicht gehabt, betonte ein SHG-Sprecher.

Demnach hätten sich etwa 30 bis 35 Prozent der mit dem Wirkstoff von AstraZeneca Geimpften in den SHG-Kliniken in Völklingen für einen Tag krankmelden müssen. Grund seien leichte Symptome wie Schüttelfrost oder Gliederschmerzen gewesen, die auch nach Grippe-Impfungen auftreten können.

Auch nach Impfungen mit den Präparaten von Biontech und Pfizer sowie Moderna hätten sich etwa 20 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ein bis zwei Tage krankgemeldet. 

Nebenwirkungen bei allen Herstellern

Die Symptome seien bei den Impfungen mit AstraZeneca nach der ersten Impfdosis aufgetreten, bei Biontech/Pfizer und Moderna nachdem die zweite Impfdosis verabreicht wurde. Diese Beobachtungen decken sich auch mit Erkenntnissen des Robert Koch-Instituts zu den Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe.

Größere Auswirkungen auf den Betrieb des Krankenhauses hätten die Krankmeldungen nicht gehabt, die Personalausfälle hätten kompensiert werden können, betonte ein SHG-Sprecher.

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