Universität des Saarlandes (Foto: Pressefoto/Iris Maurer)

Fake Sience: Uni setzt auf Information

Caroline Uhl   05.09.2018 | 15:56 Uhr

Die Universität des Saarlandes will ihre Mitarbeiter künftig stärker für das Problem unseriöser Publikationsorte sensibilisieren. Nach Berichten des SR über Veröffentlichungen von saarländischen Forschern in dubiosen Online-Zeitschriften hat die Saar-Uni zudem Gespräche mit den Betroffenen geführt.

Saaruni: Keine Konsequenzen für Veröffentlichungen in unseriösen Zeitschriften
Audio [SR 3, (c) Caroline Uhl, 05.09.2018, Länge: 02:15 Min.]
Saaruni: Keine Konsequenzen für Veröffentlichungen in unseriösen Zeitschriften

Uni-Präsident Schmitt sagte dem SR, die Uni habe ihre Wissenschaftler per E-Mail und über die Webseite der Unibibliothek auf die Problematik der scheinwissenschaftlichen Verlage aufmerksam gemacht. Es sollen außerdem spezielle Infoveranstaltungen folgen. Mit denjenigen Wissenschaftlern der Saar-Uni, die als Autoren in scheinwissenschaftlichen Zeitschriften auftauchen, hat es laut Schmitt Gespräche gegeben.

Die Problematik war am Mittwoch auch Thema im Wissenschaftsausschuss des Landtags. Recherchen des SR hatten im Juli ergeben, dass die Namen von 80 Wissenschaftlern der Saar-Uni in unseriösen Online-Zeitschriften auftauchen. Diese Unternehmen gaukeln wissenschaftliche Qualitätsstandards nur vor. Weltweit sind hunderttausende Forscher betroffen. 

Video [aktueller bericht, 05.09.2018, Länge: 2:15 Min.]
Die Uni Saarbrücken setzt beim Thema Fake Science auf Information

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 05.09.2018 berichtet.

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