Eine Krankenschwester prüft die Beatmungsgeräte auf einer Intensivstation. (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner)

Saar-Kliniken bekommen 50 Millionen Euro für Digitalisierung

  27.10.2021 | 14:47 Uhr

Die saarländischen Krankenhäuser erhalten über 50 Millionen Euro Fördermittel. Mit dem Geld soll die Digitalisierung der Kliniken vorangetrieben und die IT-Sicherheit ausgebaut werden.

Ende Oktober 2020 war das Krankenhauszukunftsgesetz des Bundes in Kraft getreten. Es beinhaltet einen Investitionsfonds für die Digitalisierung deutscher Krankenhäuser. Insgesamt stellt der Bund dafür deutschlandweit drei Milliarden Euro zur Verfügung.

Über 50 Millionen Euro für saarländische Kliniken

Im Saarland sind insgesamt 83 Anträge auf Mittel aus diesem Fonds gestellt worden, teilte das Gesundheitsministerium mit. Nun wurden über 50 Millionen Euro an Fördergeldern für die Digitalisierung saarländischer Kliniken bewilligt.

Über 35 der 50 Millionen Euro stammen aus Fördermitteln des Bundes. Die restlichen gut 15 Millionen Euro steuert das Land bei.

Durch Digitalisierung Patientenversorgung verbessern

Die saarländischen Krankenhäuser können die Fördermittel unter anderem für die Stärkung von Telemedizin, die Einrichtung von Patienten-Portalen oder für digitales Medikamentenmanagement einsetzen. Die Gelder können aber beispielsweise auch in eine Modernisierung von Notaufnahmen investiert werden.

„Digitalisierung bietet die große Chance für die Krankenhäuser, Prozesse effizienter und zielgerichteter zu gestalten und letztendlich zu einer Verbesserung der Patientenversorgung beizutragen“, sagte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU).

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