Bushaltestelle auf dem Land (Foto: dpa)

Keine weitere Förderung mehr vom Bund

Matthias Braun / Onlinefassung: Sandra Schick   17.05.2019 | 20:23 Uhr

Die Landkreise St. Wendel und Neunkirchen können sich keine Hoffnungen auf weitere Fördergelder aus dem Modellprojekt "Landaufschwung" machen. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) erteilte entsprechenden Forderungen seitens der Landräte am Freitag eine Absage. Sie hatten eine Nachfolgefinanzierung gefordert weil das Programm dieses Jahr ausläuft.

Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner machte bei ihrem Besuch in St. Wendel klar, dass die Projektförderung zeitlich begrenzt ist. Der Bund dürfe Kreise und Kommunen nicht dauerhaft finanziell unterstützen. Die Bundesgelder seien lediglich dazu gedacht, Projekte anzustoßen, die sich auf lange Sicht selbst tragen.

Budget von 2,8 Mio. Euro

Durch das Modellprojekt „Landaufschwung“ hatte der Kreis St. Wendel in den vergangenen fünf Jahren ein sogenanntes Regionalbudget von 2,8 Millionen Euro. Damit konnten selbstbestimmt Projekte zur Aufwertung der Region gestartet werden. Im Landkreis St. Wendel wurden 33 davon auf den Weg gebracht, in Neunkirchen waren es 34. Darunter die Errichtung von Mitfahrerbänken und die Etablierung eines regionalen Lebensmittelbringdienstes über das Internet.

Die Landräte der Kreise St. Wendel und Neunkirchen, Udo Recktenwald (CDU), und Sören Meng (SPD), hatten am Freitag weitere Gelder von Bund und Land gefordert, um erfolgreiche Maßnahmen aus dem Förderprogramm auch künftig weiterführen zu können.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 17.05.2019 berichtet.

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