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Saar-Bauern erwarten keine Dürrehilfen

  22.08.2018 | 08:18 Uhr

Die saarländischen Landwirte rechnen nicht mit Dürrehilfen vom Bund. Nach Angaben des Bauernverbandes Saar hat es im Land keine großen Ernteausfälle wegen der anhaltenden Trockenheit gegeben.

Dürrehilfen
Video [SR Fernsehen, (c) SR, 22.08.2018, Länge: 00:22 Min.]
Dürrehilfen

Die Grenze, die das Bundeslandwirtschaftsministerium vorschreibt, um Dürrehilfen beantragen zu können, ist ein Ernteausfall von 30 Prozent. Nach Angaben des Umweltministeriums fällt der Ausfall im Saarland aber geringer aus. Es beziffert den Schaden für die Saar-Landwirte auf 5,3 Millionen Euro. Hans Lauer vom Bauernverband Saar sagte, auch wenn die Hitze einigen Betrieben mehr zu schaffen gemacht habe als anderen, sei es ein durchschnittliches Ertragsjahr gewesen. Die Getreideernte zum Beispiel sei zwar früh gestartet, aber ertragreich und qualitativ sehr gut gewesen.

Probleme beim Tierfutter

Probleme gebe es aktuell bei einigen Tierfutterplanzen, so Lauer. Mais vertrockne vielerorts auf den Feldern. Die Ertragseinbußen seien aber stark standortabhängig. Auch die Grünflächen im Saarland haben unter der Hitze gelitten. Laut Lauer hoffen die Landwirte nun auf Regen, damit sich das Grünland erholt und bis zum Herbst noch ein oder zwei Mal geschnitten werden kann.

Über dieses Thema wurde auch in der Rundschau vom 22.08.2018 berichtet.

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