In einem Testzentrum wird eine Schülerin getestet. (Foto: IMAGO / ULMER Pressebildagentur)

Keine Ausnahmen für Kinder bei 2G-Plus-Regelung

  25.02.2022 | 17:16 Uhr

Obwohl für Kinder unter zwölf Jahren bislang keine Boosterimpfung empfohlen wird, gelten bei der 2G-Plus-Regelung für zweifach geimpfte Kindern keine Ausnahmen. Wie auch Erwachsene müssen sie drei Monate nach ihrer zweiten Impfung wieder einen negativen Test vorlegen, um an entsprechenden Veranstaltungen teilnehmen zu können.

Zweimal geimpfte Kinder sind bei Ausnahmen von der 2G-Plus-Regelung geboosterten Erwachsenen nicht gleichgestellt. Kinder unter zwölf Jahren müssen wieder negative Testergebnisse vorlegen, sobald ihre zweite Impfung mehr als drei Monate zurückliegt, um an 2G-Plus-Veranstaltungen teilzunehmen.

Das hat das saarländische Gesundheitsministerium auf SR-Anfrage mitgeteilt. Dies könne durch einen aktuellen Test oder über die Bescheinigung über regelmäßige Tests in der Schule geschehen.

3G in vielen Bereichen ab 4. März

Erwachsene mit einer dritten Impfung sind von der Testpflicht bei 2G-Plus befreit. Für Kinder unter zwölf Jahren gibt es allerdings noch keine Empfehlung zu Booster-Impfungen. Kinder unter sechs Jahren müssen generell keinen 2G-Plus-Nachweis vorlegen.

Ab dem 4. März gilt im Saarland in fast allen Bereichen, die bislang der 2G- oder 2G-Plus-Regelung unterliegen, wieder eine 3G-Regelung. Das hat die Landesregierung am Freitag mitgeteilt. Ausnahmen gibt es lediglich für den Besuch von Diskotheken und Clubs sowie für Veranstaltungen mit mehr als 2000 Personen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 25.02.2022 berichtet.

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