Das evakuierte Seniorenheim Katharina von Bora in Neunkirchen (Foto: SR/Marc-André Kruppa)

Kein Grubengas mehr in Neunkircher Altenheim

  05.08.2022 | 17:29 Uhr

Das Neunkircher Seniorenheim, das vor knapp zwei Wochen wegen Grubengas-Alarms evakuiert werden musste, kann wieder bezogen werden. Die mehr als 70 Bewohner können demnächst zurückkehren. Vorher stehen allerdings noch einige Prüfungen an.

Die Belastung mit dem Grubengas Methan im Wohnpark Katharina von Bora an der Ringstraße in Neunkirchen ist beseitigt. Wie der Betreiber, die Kreuznacher Diakonie, dem SR mitteilte, ist in dem Seniorenheim inzwischen kein Methangas mehr nachzuweisen.

Das Heim musste vor knapp zwei Wochen wegen Grubengas-Alarms geräumt werden. Methan ist hochexplosiv. Seither war das Gebäude unbewohnbar.

Elektrische Geräte werden überprüft

Nach Angaben der Diakonie laufen jetzt die Vorbereitungen für die Rückkehr der mehr als 70 Bewohnerinnen und Bewohner. Da der Strom im Heim abgeschaltet war, müsse geprüft werden, ob alle elektrischen Geräte im Haus noch funktionieren. Außerdem werde in dem fensterlosen Raum, der besonders von Methangas belastet war, eine Lüftungsanlage eingebaut.

Wann die Bewohnerinnen und Bewohner zurückkehren können, ist noch unklar. Auch die Ursache der Methan-Belastung steht noch nicht fest.

Methangasbelastung in Neunkircher Seniorenheim beseitigt
Audio [SR 3, (c) SR, 05.08.2022, Länge: 00:43 Min.]
Methangasbelastung in Neunkircher Seniorenheim beseitigt

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 05.08.2022 berichtet.

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