Wasserstandsanzeige an einem Fluss (Foto: picture alliance / dpa | Andreas Gebert)

Jost will Katastrophenschutz vorantreiben

  15.06.2022 | 08:15 Uhr

Das saarländische Innenministerium will den Katastrophenschutz weiter verbessern. Laut Minister Jost (SPD) sollen etwa neue Boote und mobile Befehlsstellen angeschafft werden. Auch ein zentrales Kompetenzzentrum ist geplant.

Aus den schrecklichen Ereignissen im Ahrtal habe man Erkenntnisse gezogen, so Innenminister Reinhold Jost von der SPD. Zwar sei man beim Katastrophenschutz im Saarland nicht schlecht aufgestellt, aber es gebe noch Luft nach oben. Zum Beispiel bei der Ausstattung der Hilfsorganisationen: Unter anderem sollen neue Boote angeschafft werden.

Container für mobile Befehlsstellen

Außerdem werden nach Angaben des Ministers die sogenannten Strömungsretter, die auf die Rettung im fließenden Gewässer und in Überschwemmungsgebieten spezialisiert sind, besser ausgestattet. Und es werden Container für mobile Befehlsstellen angeschafft.

Zivilschutz im Saarland - Sind wir gerüstet?
Audio [SR 3, (c) SR 3, 15.06.2022, Länge: 02:25 Min.]
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Zentrales Kompetenzzentrum geplant

Weiterhin ist ein zentrales Kompetenzzentrum geplant, das zukünftig auch die Beschaffung von Material besser koordinieren und standardisieren soll. Ein weiterer wichtiger Punkt sei die geplante neue Feuerwehrschule, die in Homburg entstehen soll. Möglichst bald im kommenden Jahr soll es laut Jost auch wieder eine grenzüberschreitende Katastrophenübung mit Frankreich, Luxemburg und Rheinland-Pfalz geben.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 15.06.2021 berichtet.

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