Anja Karliczek (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung (Foto: dpa/Monika Skolimowska)

Karliczek informiert sich über hiesige IT-Forschung

Karin Mayer   05.02.2019 | 14:42 Uhr

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat am Dienstag das CISPA Helmholtz Zentrum und das DFKI besucht. Dort informierte sie sich über die Bereiche Computersicherheit und Künstliche Intelligenz.

Auf Stippvisite bei CISPA und DFKI
Audio [SR 3, Karin Mayer, 05.02.2019, Länge: 03:11 Min.]
Auf Stippvisite bei CISPA und DFKI

Computersicherheit ist für Bundesforschungsministerin Karliczek existenziell. Bei ihrem Besuch am CISPA betonte sie, es sei wichtig, die Sicherheitsstruktur weiter aufzubauen. Dem Helmholtz-Zentrum in Saarbrücken komme dabei eine wichtige Rolle zu. Hier werde daran gearbeitet, wie die Sicherheit von Systemen erhöht werden könne.

Dass die künftige Agentur für Cybersicherheit trotzdem nicht im Saarland angesiedelt werde, verteidigte die CDU-Politikerin. Der Bund müsse darauf achten, dass Excellenz bei der IT-Sicherheit bundesweit entwickelt werde. Das Saarland hatte sich Hoffnungen auf die neue Einrichtung gemacht, sie wird aber nun in der Region Leipzig/Halle angesiedelt.

DFKI soll Netzwerke zusammenführen

Bei ihrem Besuch äußerte sich die Ministerin auch zum künftigen deutsch-französischen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Dem SR sagte sie, derzeit fänden Gespräche mit den französischen Kollegen statt. Zunächst sollten nationale Netzwerke für Künstliche Intelligenz in Deutschland und Frankreich aufgebaut werden. Das DFKI in Saarbrücken werde aber aufgrund seines Standortes und der Nähe zu Frankreich ein wichtiger Partner bei der Zusammenführung der Netzwerke sein.

Video [aktueller bericht, 05.02.2019, Länge: 2:49 Min.]
Anja Karliczek zu Besuch am Helmholtz-Zentrum und dem DFKI

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 05.02.2019 berichtet.

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