Opel-Werk in Kaiserslautern (Foto: dpa)

Weg frei für Batteriezellwerk in Kaiserslautern

  09.12.2019 | 13:30 Uhr

Dem Aufbau einer Batteriezellfertigung am Opel-Standort in Kaiserslautern steht nichts mehr im Weg. Laut der rheinland-pfälzischen Landesregierung hat die EU-Kommission in Brüssel das Batterie-Großprojekt genehmigt. In dem Werk sollen 2000 neue Arbeitsplätze entstehen.

Wie die Landesregierung dem SWR bestätigte, plant die Opel-Muttergesellschaft PSA die Batteriezellenproduktion am Standort Kaiserslautern aufzubauen. Weitere Details zu Kaiserslautern wollen die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) am Dienstag vorstellen.

Batteriefertigung vorantreiben

Deutschland und Frankreich bemühen sich gemeinsam, um die in Zeiten der E-Mobilität wichtige Batteriefertigung in Europa voranzutreiben. Bisher wird ein Großteil der Batterien in Asien hergestellt. Der französische Opel-Mutterkonzern PSA und der ebenfalls französische Energieanbieter "Saft" hatten sich um Subventionen aus einem deutsch-französischen Regierungstopf beworben - dafür ist nun der Weg frei.

Baubeginn 2023

Das Opel-Komponentenwerk war als Standort für ein Batteriezellenwerk schon länger im Gespräch. Dort sollen in Zukunft Antriebe für Elektroautos in einem Umfang von 32 Gigawatt produziert werden. Die Aufsichtsräte von Saft und PSA müssen dem Vorhaben noch zustimmen. Baubeginn soll 2023 sein.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 09.12.2019 berichtet.

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